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Korea und der «Westen» von 1860-1900

Die Beziehungen Koreas zu den europäischen Grossmächten, mit besonderer Berücksichtigung der Beziehungen zum Deutschen Reich

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Jang-Soo Kim

Vor 1876 konnte China seine Hegemonie über die koreanische Halbinsel behaupten. Nach der Erneuerung seiner Beziehungen zu Korea im Jahre 1876 bemühte sich Japan darum, die Chinesen zurückzudrängen. Zur Abwehr dieser Ansprüche betrieb China die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Korea und den westlichen Staaten. So wurde Korea trotz seiner zeitweiligen Bemühungen um die Bewahrung der Selbständigkeit Spielball zwischen China, Japan und den europäischen Mächten (besonders Russland, dessen Koreapolitik durch Deutschland unterstützt wurde). Letztendlich aber ging die Gewalt über dieses Land 1910 an Japan über.
Aus dem Inhalt: Die Empfehlung der chinesischen Regierung unter Li Hung-Chang an die koreanische Regierung - Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Korea - Die Asienpolitik Deutschlands und das Wirken Möllendorffs.