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Stephen Heller, ein Klaviermeister der Romantik

Biographische und stilkritische Studien

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Ursula Müller-Kersten

Der Komponist Stephen Heller, heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten, stand im Schatten seiner Zeitgenossen, Schumann und Chopin. Eine umfassende Betrachtung seines Lebens sowie eine Analyse des Gesamtschaffens sind bisher nicht erschienen. Neben den Etüden, die von grossem didaktischen Wert sind, nehmen die Charakterstücke eine besondere Stellung ein. Die Arbeit zeigt die in engem Kontext zueinanderstehenden ideellen sowie kompositionstechnischen und kulturgeschichtlichen Voraussetzungen des Schaffens auf. Der Veröffentlichung sind ein Werkverzeichnis mit Quellenangaben und ein Namens- sowie Sachregister hinzugefügt.
Aus dem Inhalt: Es wird eine grosse Zahl von Zeitgenossen im Umfeld Hellers nachgewiesen und das Pariser Musikleben von l838 bis l869 aus der Sicht Hellers und einiger Zeitgenossen kritisch beleuchtet. Bei der stilistischen Würdigung wurde Vollständigkeit angestrebt und jedes erreichbare Einzelwerk in Betracht gezogen. So entsteht ein vielfältiges Bild von virtuosen Originalwerken, Auftragsarbeiten, Tanzformen, didaktischen Werken, Charakterstücken und auch grossen Sonaten.