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«...Wie ein Klotz inmitten Europas»

«Anschluss» und «Mitteleuropa» während der Weimarer Republik 1925-1931

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Obwohl vom Friedensvertrag von St. Germain 1919 verboten, blieb der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich bis zum Vollzug durch das NS-Regime auch in der Weimarer Republik ein aktuelles politisches Problem. So ging dem Versuch zu einer deutsch-österreichischen Zollunion im Frühjahr 1931 eine intensive über die zwischenstaatliche Interaktion hinausgehende Kommunikation und Abstimmung auf allen Ebenen des öffentlichen Lebens, die sog. «Angleichungspolitik», voraus. Sie war im Grunde wirksamer als alle politischen und militärischen Gewaltstreiche.
Aus dem Inhalt: Österreichs Rolle in der Aussenpolitik der Weimarer Republik - Die Propaganda für den «Anschluss» - Die «Angleichung» als Vorbereitung für den «Anschluss».