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Die Instrumentalmusik Carl Maria von Webers

Ästhetische Voraussetzungen und struktureller Befund

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Mathias Viertel

Literarische Ambitionen, kunstkritisches Engagement und ein an der Philosophie der Aufklärung ausgerichtetes Studium musikästhetischer Grundfragen sind die biographische Voraussetzung zum Verständnis des Romantikbegriffs bei Weber. Besonders die Beschäftigung mit F.W.J. Schellings idealistischer Ästhetik hat Weber veranlasst, das unter dem Begriff der Klassik subsumierte Bewährte neuen strukturellen Bezugsfeldern einzuordnen: Die poetische Idee ist eine Funktion geistig-dynamischer Prozesse auf der Grundlage dialektischer Relativierung von Strukturelementen. Insofern ist der Instrumentalkomponist Weber Klassiker und Romantiker zugleich.
Aus dem Inhalt: Zur Ästhetik der Instrumentalmusik bei Weber - Die Fortsetzung des Sinfonischen in den Ouvertüren - Das Konzert zwischen Öffentlichkeitsanspruch und Autonomiebestrebungen - Die Kategorie des Charakteristischen in der Kammermusik.