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Einzelbetriebliche Konsequenzen von Arbeitszeitverkürzungen

Theoretische Überlegungen zu ausgewählten Bedingungszusammenhängen zwischen betrieblichen Arbeiten und Arbeitszeitregelungen

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Moritz Drechsel-Grau

Konsequenzen von Arbeitszeitverkürzungen werden derzeit unter zahlreichen Gesichtspunkten erörtert. Hier werden einzelbetriebliche Aspekte verschiedener Formen der Arbeitszeitverkürzung diskutiert. Dazu ist es einerseits erforderlich, die verschiedenen Möglichkeiten zur Arbeitszeitverkürzung zu charakterisieren und voneinander abzugrenzen. Andererseits sind die im Einzelfall möglichen betrieblichen Arbeiten und Produktionsprozesse zu erfassen. Erst beide Faktoren gemeinsam - die gewählte Form der Arbeitszeitverkürzung und die gültigen Produktionsprozesse - dürften die Konsequenzen für einen Betrieb hinreichend genau bestimmen. Deshalb wurde ein theoretischer Bezugsrahmen konzipiert, mit dessen Hilfe beide Einflussgrössen erfasst, systematisiert und verknüpft werden können. Er ist so gehalten, dass vermutlich alle Betriebe ihn zur Analyse ihrer eigenen praktischen Probleme nutzen können. Für die verschiedenen Kombinationsformen werden abschliessend mögliche Konsequenzen diskutiert.
Aus dem Inhalt: Verschiedene Möglichkeiten zur Verkürzung der Arbeitszeit - Parameter der Arbeitszeit - Emanzipierte und synchronisierte Arbeitszeitparameterfunktion - physische und geistige menschliche Arbeit - Werkzeug-, Maschinen- und Anlagenarbeit - Inputparameter der Arbeit und deren Verknüpfungsdimensionen - Arbeitskomplexität und -dauer - Mögliche Leistungsprozesse - Kostenüberlegungen - Konsequenzen verschiedener Arbeitsbedingungen.