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Theater, Kult und bürgerlicher Widerstand im antiken Rom

Die Entstehung der architektonischen Struktur des römischen Theaters im Rahmen der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zur Zeit der Republik

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Matthias Hülsemann

Die Tradition szenischer Schaustellungen lässt sich in Rom als Bestandteil kultischer Handlungen bis in die Frühzeit zurückverfolgen, wobei das Comitium, das Forum Romanum und andere öffentliche Plätze zeitweilig zu Spielflächen wurden. Hieraus resultierte eine Überschneidung von szenischen und politischen Aktionsbereichen, so dass bereits in der späten Republik das Theater als politischer Versammlungsraum genutzt werden konnte und der politische Redner mit dem Verhaltensrepertoire des Schauspielers auftreten konnte.
Literarische Zeugnisse und archäologische Materialien liefern die Quellen für den Versuch, das römische Theater - seine Architektur - als Ergebnis gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu verstehen.
Aus dem Inhalt: Die ältesten szenischen Schaustellungen der Stadt Rom: Quellenstudium - Die Entwicklung der architektonischen Struktur des Theaters während der Ständekämpfe - Comitium und Tempel-Theater.