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Deutschlandtheorien auf der Grundlage der Ostvertragspolitik

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Georg Teyssen

Die offene deutsche Frage erweist sich als zunehmend komplexer und komplizierter. Vielen gelingt es nicht mehr, das staatsrechtliche Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland widerspruchsfrei darzustellen. Der Autor zeigt auf, dass sich bestimmte Deutschlandtheorien als nützliche Grundlage eines solchen - widerspruchsfreien - staatsrechtlichen Selbstverständnisses eignen. Sie sind nicht nur logisch haltbar, völkerrechts- und verfassungsgemäss, sondern weisen zudem auch unter Zugrundelegung der Ostvertragspolitik die hierfür erforderliche politische Praktikabilität auf. Einbezogen werden auch politikwissenschaftliche Aspekte, die Wirkungen der Vier-Mächte-Rechte, die Frage einer normativen Kraft des Faktischen sowie das Staatsangehörigkeitsproblem und die Wiedervereinigungsmodelle.
Aus dem Inhalt: Staatsbegriff und Kontinuitätsproblem - Vier-Mächte-Rechte und die Souveränität Deutschlands - Deutschlandtheoretische Grundlagen und Konsequenzen der Ostvertragspolitik - Spannungsverhältnis zwischen normativer und faktischer Lage und Normalisierungsversuche - Politische Praktikabilität der Deutschlandtheorien.