Show Less
Restricted access

Fatalismus und Hoffnung

Untersuchungen zum Menschen- und Gesellschaftsbild im massenhaft verbreiteten politischen Zeitroman am Beispiel der Romane «Bauern, Bonzen und Bomben» von Hans Fallada und «Alle Menschen werden Brüder» von Johannes Mario Simmel

Series:

Kurt H. Eissfeldt

Die Untersuchung, die eine Fülle neuerer Sekundärliteratur verarbeitet, weist für die Romane «Bauern, Bonzen und Bomben» (Fallada) und «Alle Menschen werden Brüder» (Simmel) gemeinsame Grundhaltungen der Autoren wie auch der Romanhelden nach. Als Wesenszüge werden eine fatalistische Weltsicht, politische Ratlosigkeit und ein Schwanken zwischen Rebellion und Unterwerfung ausgemacht. Die Autoren wie auch ihre Romanhelden sehen eine Problemlösung im Privaten; sie sind erfüllt von einer Sehnsucht nach dem «Guten». Die Arbeit behandelt die fiktionale Gestaltung der Realität in den Romanen und thematisiert den Einfluss ästhetischer Strukturen auf die Wirklichkeitsdarstellung. Gleichzeitig wird nach Gründen für die Massenwirksamkeit gefragt.
Aus dem Inhalt: U.a. Selbstdarstellung der beiden Autoren - Erzähltechnik und sprachliche Gestaltung - Fiktionale Gestaltung und zeitgeschichtliche Realität - Zum Warencharakter von Bestsellern - Rezeptions- und Wirkungshypothesen.