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Drogentherapie nach den 93a JGG, 35 ff. BtMG

Eine Untersuchung zur Normgenese und legislatorischen Sorgfalt

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Herbert Schöder

Aufgrund einer ständig steigenden Anzahl von Drogenabhängigen stellte sich für den Gesetzgeber seit Ende der sechziger Jahre die Frage der Rehabilitation drogenabhängiger Straftäter immer drängender. Der Verfasser analysiert in dieser Studie die Gesetzgebungsverfahren der hierzu geschaffenen 93a JGG und 35 ff. BtMG (angewandte Gesetzgebungslehre). Er kommt zum Ergebnis, dass auch durch die Normierung dieser Vorschriften die Resozialisierung suchtstoffabhängiger Straftäter bis heute nur in begrenztem Umfange möglich ist und dies sowohl dem Bundesgesetzgeber, den einzelnen Bundesländern als auch den mit der Anwendung dieser Vorschriften befassten Behörden anzulasten ist.
Aus dem Inhalt: Der Verfasser überprüft nach den Erkenntnissen der Gesetzgebungslehre, ob der Gesetzgeber sich bei der Schaffung von Therapieangeboten für drogenabhängige Straftäter hinlänglich informiert und entsprechende, ausreichende gesetzliche Formulierungen gefunden hat.