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Modernisierungsprobleme und Entwicklungskrisen:- Die Auseinandersetzungen um die Bürokratie in Serbien 1839-1858

Die Auseinandersetzungen um die Bürokratie in Serbien 1839-1858

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Die nach dem Sturz der noch weitgehend traditional-patriarchalischen Herrschaft des serbischen Fürsten Milos Obrenovič regierenden «Verfassungsverteidiger» bemühten sich um die systematische Modernisierung der staatlichen Organisationsstruktur. Dem stand das im dominierenden bäuerlichen Milieu nach wie vor geltende Gewohnheitsrecht entgegen und führte genauso wie das zunehmende Abrücken der Regierung vom alten Prinzip der Bestellung ortsansässiger Beamter zugunsten von vor Ort «fremden» Kräften wie andererseits auch die noch vormoderne Orientierung vieler Amtsträger zu Normenkonflikten, die in der vorliegenden Studie als Ausdruck staatlicher Entwicklungskrisen beschrieben werden.
Aus dem Inhalt: Abriss der Geschichte der Staats- und Gemeindebehörden - Das Paradigma der Klagen über die Amtsvorsteher - Strategien zur Beilegung der Ursachen des latenten Konflikts um die Bürokratie.