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Ludvig Holbergs Menippeische Satire

Das «Iter subterraneum» und seine Beziehungen zur antiken Literatur

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Sigrid Peters

Das «Iter subterraneum» ist nach dem menippeischen Prinzip des σπουδσγέλοιου konzipiert. Inhaltlich ist es Thomas Morus und vor allem Erasmus von Rotterdam verpflichtet, die dieses Prinzip in die neuzeitliche Literatur eingebracht haben. Holberg entfaltet alle durch antike Vorbilder tradierten Charakteristika der Gattung Menippeische Satire, besonders ausgeprägt die Einbeziehung nicht kenntlich gemachter Zitate. Die Analyse der Verwendungsweise von Zitaten antiker lateinischer Autoren ergibt ein differenziertes Bild der Antikerezeption Holbergs.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Menippeische Satire in der Literaturtheorie - Beziehungen zum «Lob der Torheit» - Verszitate: die Rezeption Vergils, Ovids und der Satiriker - Prosazitate: Livius und die römische Geschichtsschreibung, Cicero und Aspekte antiker Philosophie.