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Prospektive Erfolgsanalyse und Unternehmensbonität

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Michael Mühlbayer

Die logisch-deduktive Analyse versucht, das zukünftige Bonitätsrisiko aus den Erfolgsdeterminanten einer Unternehmung mit Hilfe betrieblicher Finanzpläne zu ermitteln und den Kreditspielraum aus analytischen Modellen abzuleiten. Die induktiv-empirische Vorgehensweise greift dagegen auf Jahresabschlusszahlen und andere «zielrelevante» Beobachtungsmerkmale zurück, wobei das Bonitätsrisiko mit den Daten einer Vielzahl von Unternehmen errechnet wird und Kreditentscheidungen sich nur noch an diesen Marktuntersuchungen ausrichten. Der erste Ansatz, als finanzplanorientiert und unternehmensindividuell gekennzeichnet, wird fundamentale Kreditwürdigkeitsanalyse, der vergangenheitsorientierte und auf Unternehmenskollektive bezogene Ansatz quantitativ-statistische Kreditwürdigkeitsanalyse genannt.
Aus dem Inhalt: Zwei Ansätze einer erfolgsorientierten Kreditwürdigkeitsanalyse: die fundamentale Analyse, als finanzplanorientiert und unternehmensindividuell gekennzeichnet, und die vergangenheitsorientierte und auf Unternehmenskollektive bezogene quantitativ-statistische Analyse.