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Die Dependenz des hellenistischen Ostens von Rom zur Zeit der römischen Weltreichsbildung

Ein Erklärungsversuch zum römischen Imperialismus aus der Sicht der Geschichte als historische Sozialwissenschaft

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Stephan Podes

Die Arbeit versucht, in einer Ursachenanalyse zu klären, wie es möglich war, dass Rom bei der Begründung und Erhaltung des von ihm dominierten internationalen Systems der antiken Mittelmeerwelt so erfolgreich war. Die Beantwortung dieser Frage verfolgt das Anliegen, das in den Sozialwissenschaften verfügbare, gesetzesartige Wissen für die Alte Geschichte fruchtbar zu machen: Galtungs Imperialismustheorie, Kaufmann-Malls Nutzentheorie und Opps Krisentheorie finden Berücksichtigung und verleihen der Untersuchung ihren interdisziplinären Anstrich.
Die spezifisch althistorische Aufgabe besteht darin, bei der interpretierenden Auswertung des überlieferten Quellenmaterials zu prüfen, ob die Randbedingungen in den von den Gesetzen geforderten Ausprägungen vorliegen.
Das Ergebnis besteht in einer differenzierten Bejahung.
Aus dem Inhalt: U.a. Theorien in der Praxis des Historikers: Anwendungsprobleme - Formen struktureller Abhängigkeit - Fallstudien zum Protest der Eliten des hellenistischen Ostens aus verhaltenstheoretischer Sicht - Über die Herausbildung eines Brückenkopfes.