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Die Lyrik der Neuen Subjektivität

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Mit der antiautoritären Protestbewegung der 60er Jahre findet in der BRD auch ein literarischer Paradigmawechsel statt, der im folgenden Jahrzehnt durch keinen neuen abgelöst wird: Die Lyrik der Neuen Subjektivität wird zum «Trend». Momente, durch die sich diese Lyrik definiert, sind: empirische Subjektivität, Betroffenheit, Unmittelbarkeit, Verständlichkeit, Alltag. - Die vorliegende Studie verfolgt die Verwandlung dieser Momente von zunächst (in der Studentenbewegung) praxisleitenden Werten zu Bestimmungen der literarischen bzw. lyrischen Praxis. Ein weiterer Teil wendet sich dem Selbstverständnis und den Gedichten massgeblicher Autoren zu. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwieweit die in den literarischen Bezirk transponierten, ursprünglich praxisleitenden Momente eine neue lyrische Subjektivität gewährleisten können.
Aus dem Inhalt: Politische und geistige Kultur in den 60er und 70er Jahren der BRD - Bewegungen in der Lyrik und Lyriktheorie seit 1965 - Selbstverständnis und Gedichte massgeblicher Autoren der Neuen Subjektivität.