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Mittelbetriebe und Entwicklungsländer

Zur Auslandstätigkeit mittelständischer Unternehmen aus Baden-Württemberg im Bereich der Entwicklungsländer

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Bernfried Moosmann

Entwicklungsländer gewinnen infolge ihrer Marktpotentiale und Faktorkostenvorteile für Mittelbetriebe aus Industrieländern an Bedeutung. Den Direktinvestitionen von Mittelbetrieben wird in der internationalen Diskussion über die Überwindung von Unterentwicklung in der Dritten Welt eine zentrale Bedeutung beigemessen. Mittelbetrieben werden aufgrund ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sowie ihrer praxisorientierten Ausbildung Vorteile gegenüber Grossunternehmen eingeräumt. Der mögliche Beitrag von Mittelbetrieben für Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse in den Entwicklungsländern und die spezifischen Probleme von Mittelbetrieben bei einer Produktionstätigkeit im Ausland werden anhand der Erfahrungen von 110 Unternehmen aus Baden-Württemberg aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Der Beitrag von Mittelbetrieben aus Industrieländern für Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse in der Dritten Welt beschränkt sich auf jene Länder, die Eigenanstrengungen beim Entwicklungsprozess gemacht haben - Die wirtschaftlichen Probleme vieler Entwicklungsländer, Kosten- und Risikofaktoren sowie Personalprobleme erschweren das Auslandsengagement dieser Unternehmen - Da anzunehmen ist, dass diese Engpässe nur schwer zu überwinden sind, werden neue Formen der Kooperation, die weniger kapital- und personalintensiv sind, zunehmend an Bedeutung gewinnen.