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Extrakorporale Befruchtung und Embryotransfer aus arztrechtlicher Sicht

Insbesondere: Der Schutz des werdenden Lebens «in vitro»

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Michael Pap

Verfahren zur Zeugung menschlichen Lebens in der Retorte geraten zunehmend in den Brennpunkt juristischer und interdisziplinärer Diskussion. Die Arbeit entwicklet Bewertungsmasstäbe aus einem übergreifenden, artzrechtlichen Ansatz. Die neuen Methoden der Fortpflanzungstechnologie werden an den Kategorien des Heileingriffs und an den allgemeinen Schranken gemessen, die Recht und Verfassung auch dem Handeln des Arztes ziehen. Bereits ab der Vereinigung der Gametenkerne steht der Embryo in vitro nach Ansicht des Verfassers unter dem Schutz der Menschenwürdegarantie. Daraus ergeben sich Konsequenzen für Ausgestaltung und Durchführung des Verfahrens.
Aus dem Inhalt: Medizinisch-biologische Grundlagen - Extrakorporale Befruchtung im Arzt-Patient-Verhältnis - Aufopferung von Embryonen vor und nach Transfer? - Heterologe Variationen: Samenspende, Eispende, Leihmutterschaft.