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Die Morphologie des Verbes im Altspanischen

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Hildegard Schede

Die vorliegende Arbeit eröffnet neue Perspektiven für das Studium der historischen Morphologie des Spanischen. In einem umfangreichen Verzeichnis von Verbalformen, dessen Makrostruktur diejenige eines Wörterbuches der altspanischen Verben ist, werden kastilische Texte von den Anfängen der Sprache bis 1492 systematisch ausgewertet. Dem Fachpublikum liegt hiermit Material aus erster Hand vor, das eine Berichtigung mancher Angaben in den historischen Grammatiken nachsichziehen wird. In zwanzig mit «Kommentare» überschriebenen kleinen Monographien werden die oft komplizierten Verhältnisse in eine verständliche und aufschlussreiche Darstellung gebracht, und die Meinungen einiger Linguisten zu Fragen der Verbalmorphologie im Lichte des gefundenen Materials überprüft und diskutiert.
Aus dem Inhalt: In dem mit «Kommentare» überschriebenen Teil werden u.a. folgende Probleme der Verbalmorphologie behandelt: Die Endungen -ía/-ie im Imperfekt und Konditionalis, die synthetische Form oder das Einschieben des Pronomens im Futur, die Entstehung der heutigen Präsensformen soy, doy, voy und estoy, die Partizipendungen auf -udo und -ido.