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Personwahrnehmung und Selbstkonzept

Zur Beziehung individueller Tendenzen in der Personwahrnehmung zum Selbstkonzept des Wahrnehmenden

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Ulrike Becker

In der Personwahrnehmungs- und Kleingruppenforschung stellt sich die Frage nach Determinanten beurteilerspezifischer Eigentümlichkeiten (sog. «Biases») bei der Wahrnehmung anderer Personen. Die mit dem Konzept des Wahrnehmungsbias verknüpften erkenntnistheoretischen Implikationen und methodischen Probleme werden diskutiert. Eine Determinante von Wahrnehmungsbiases ist das Selbstkonzept des Wahrnehmenden, insofern es als subjektives Bezugssystem bei der Verarbeitung von Informationen über andere Personen fungiert. In einer empirischen Untersuchung wurde geprüft, inwiefern individuelle Wahrnehmungstendenzen auf Aufsuchens- und Meidenstendenzen im Selbstkonzept der Wahrnehmenden zurückgeführt werden können.
Aus dem Inhalt: Individuelle Tendenzen in der Personwahrnehmung: theoretische und methodische Probleme - Der SYMLOG-Ansatz als methodischer Rahmen - Personwahrnehmung und Beurteiler-Selbstkonzept: Theorieüberblick und eine empirische Untersuchung.