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«Jung-Stilling zwischen Pietismus und Aufklärung»

Sein Leben und sein literarisches Werk 1778 bis 1787

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Otto W. Hahn

Der praktische Arzt, Professor der Volkswirtschaft und Schriftsteller Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817), zeitweise Freund Goethes und Herders, gilt in der Forschung verschiedener Disziplinen weithin als typischer Vertreter des Pietismus. Er hatte sich aber, bevor er schliesslich zum «Patriarchen der Erweckung» wurde, jahrelang vom Pietismus seiner Jugend abgewandt und einen «Mittelweg» zwischen Pietismus und Aufklärung beschritten. Diesem eigentümlichen Mittelweg, den er in den volkswirtschaftlichen, belletristischen, religiösen und philosophischen Schriften der Jahre 1778 bis 1787 verfolgte, gilt die vorliegende Untersuchung.
Aus dem Inhalt: Jung-Stillings Freunde unter den Theologen - Die Zeitschrift «Der Volkslehrer» - Jung-Stillings frühe Romane - Seine Bemühung um eine neue Philosophie - Systematische Beschreibung seiner religiösen «Mittelstrasse» - Stationen und Wirkungen seiner Wende.