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Medienrezeption von Kindern im familialen Kontext

Eine Fallstudie

Series:

Rolf-M. Hilkenbach

Am Beispiel der Medienrezeption eines vierjährigen Kindes wird die Abhängigkeit kindlicher Medienrezeption von familialen Interaktions- und Kommunikationsbedingungen gezeigt. Der Beobachtungssektor «Medienrezeption in der Familie» wird jedoch nicht unabhängig von ausserfamiliären Einflussfaktoren untersucht, sondern unter Einbezug der Gesellschaftsebene von Rezeption (Medienmarkt und kommerzieller Medienverbund) und den Persönlichkeits- und Entwicklungsbedingten Faktoren von Rezeption (Individualebene) behandelt. Der Verfasser sieht das familiale Lernfeld gleichsam als Vermittlungsebene zwischen der übergeordneten Gesellschaftsebene und der untergeordneten Individualebene.
Aus dem Inhalt: Rezeption als parasoziale Interaktion - Rezeption als biographische Erfahrung - Rezeption als Entwicklungsaufgabe - Persönlichkeits- und Entwicklungsbedingte Faktoren von Rezeption - Rezeption im institutionellen Handlungskontext - Medienmarkt und kommerzieller Medienverbund - Erzähldidaktik als literarische Sozialisation im Elementarbereich der Erziehung.