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Zur Modernen Theorie der Wechselkurse

Eine theoretische und ökonometrische Analyse

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Wilhelm Hennerkes

Gegenstand der Untersuchung ist die Frage nach den Bestimmungsfaktoren flexibler Wechselkurse sowie der diesen Faktoren beizumessenden relativen Bedeutung. In Verallgemeinerung der Modernen Theorie des Terminkurses wird ein Wechselkursmodell entwickelt, welches Kassa- und Terminkurs simultan erklärt durch das Zusammenspiel der aus den Motiven Zinsarbitrage, Spekulation, Aussenhandel, langfristige Kapitalanlage und Intervention resultierenden Devisengeschäfte. Die theoretischen Modellimplikationen führen zu neuartigen, praktisch verwertbaren währungspolitischen Handlungsmaximen. Eine ökonometrische Analyse, durchgeführt für die Deutsche Mark/US-Dollar-Wechselkurse der Jahre 1975 bis 1982 unter Berücksichtigung alternativer Erwartungsbildungshypothesen, zeigt den hohen Erklärungsgehalt des entwickelten Wechselkursansatzes auf.
Aus dem Inhalt: U.a. Entwicklung der Modernen Theorie der Wechselkurse - Implikationen für die Geld- und Währungspolitik - Ökonometrische Modellanalyse unter Berücksichtigung alternativer Erwartungsbildungshypothesen.