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Mignon und Harfner in Goethes «Wilhelm Meister»

Eine geschichtsphilosophische und kunsttheoretische Untersuchung zu Begriff und Gestaltung des Naiven

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Die Figuren Mignon und Harfenspieler haben die Forschung immer wieder zu Deutungsversuchen angeregt. Zu Mignon existiert ein besonders breites Interpretationsspektrum; keiner der Erklärungsansätze hat jedoch die Rätselhaftigkeit dieser Gestalt befriedigend auflösen können. Die vorliegende Untersuchung knüpft an einzelne Aspekte der Deutungen an und weist die Figuren im Kontext des Gesamtromans und der geistesgeschichtlichen Strömungen der Goethezeit als Sinnbilder vorgestellter «goldener Zeitalter» der Menschheit aus.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Begriff des «goldenen Zeitalters» und die Idee des geschichtsphilosophischen Dreischritts - Die Kategorie des Naiven - Mignon und Harfner als Erscheinungen «einfältiger Natur».