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Alltagssprache und Religiöse Sprache in Luthers Briefen und in seiner Bibelübersetzung

Eine satzsemantische Untersuchung am Beispiel von Aufforderungssätzen und Fragesätzen

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Helmut Ebert

In der Kontroverse um den Sprachstil von Luthers Bibelübersetzung soll die satzsemantische Untersuchung von Aufforderungs- und Fragesätzen in Luthers Briefen und in seiner Bibelübersetzung die Grundlage für die Beurteilung der kommunikativen und kognitiven Leistungen syntaktischer Ausdrucksformen abgeben und damit zur Klärung der zentralen Fragestellung beitragen: Welche Merkmale kennzeichnen die Alltagssprache, welche die Religiöse Sprache Luthers, und in welcher Beziehung stehen diese beiden funktionalen Sprachvarianten zueinander? Aus der Textanalyse ergeben sich Aufschlüsse über alltagssprachliche Elemente und Elemente Religiöser Sprache sowie über Aspekte der Wechselwirkung zwischen beiden funktionalen Sprachvarianten, die nicht zuletzt Verständlichkeit und Wirkung von Luthers Bibelübersetzung erklären helfen.
Aus dem Inhalt: Aufforderungssätze: Grundmuster und Gebrauchsbedingungen - Zusatz von Anreden, Interjektionen, Subjektspronomen - Semantische Funktionen der Prädikate - Aufforderungsinhalte - Modale, kausale, finale und temporale Zusatzprädikationen - Fragesätze: Partikeln - Fragewörter, ihre Funktionen und Gebrauchsbedingungen - Sachverhaltsdarstellung in Ergänzungsfragen.