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Die Vorwegnahme der Sommer- und Winterschlussverkäufe

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Christoph Berndorff

Der Missbrauch der Vorwegnahme der Sommer- und Winterschlussverkäufe steigt mit einer stagnierenden Konjunktur. Die Verschärfung des Wettbewerbs veranlasst viele Einzelhändler, jegliche Marktchancen - vielfach contra legem - auszunutzen. Die Industrie- und Handelskammern geben dem Handel für einen lauteren Wettbewerb zwar Hilfestellung; verwaltungstechnisch sind sie aber hierfür überfordert. Für die meisten Einzelhändler stellen die wettbewerbsregulierenden Vorschriften ein unklares und daher wenig hilfreiches Bild dar, die Grenzen des noch legalen Wettbewerbs in der Praxis zu erkennen. Die vorliegende Dissertation zeigt an Hand von praktischen Beispielen auf, wie eine rechtmässige Werbung vor, während und nach den Saisonschlussverkäufen aussieht.
Aus dem Inhalt: Die Karenzzeit - Saisonschlussverkauf vor oder während eines Räumungs- bzw. Jubiläumsverkaufs - zulässige Aussen- und Innenwerbung - Die Preisgegenüberstellung - Das Verbot der «statt»-Preis-Werbung - Das «Vor- und Nachschieben» von Waren - Die «Restetage»-Problematik - Die Preissenkungspflicht - Schlussverkaufsfähige und -unfähige Ware - Die Begriffsbestimmung der «Sonderangebote» - Sowie: Abdruck der wichtigsten Merkblattregeln und der Vorschriften zum Saisonschlussverkauf in Europa. Kurz: Der Leitfaden des Einzelhändlers für eine rechtmässige Werbung seiner Saison-Schlussverkäufe.