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Company Receivership

Ein Beispiel zur Gläubigerbefriedigung durch Schuldnersanierung

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Paul Lange

Die Schaffung eines effektiven Sanierungsverfahrens für notleidend gewordene Unternehmen ist ein dringliches Anliegen der Rechtspolitik. Bei der Suche nach einem solchen Verfahren ist ein Blick über die Grenzen hilfreich. Die Arbeit untersucht das im englischen Recht derzeit wirksamste Sanierungsverfahren. Das receivership-Verfahren beruht fast vollständig auf Vertragsrecht, dem die Rechtsprechung lediglich sanierungskonforme Grenzen gezogen hat. Das Verfahren wird von Sicherungsgläubigern, meist von Banken, eingeleitet.
Die Darstellung des receivership-Verfahrens bezieht wichtige Teile des englischen Wirtschaftsrechtes ein. So wird erörtert, wie sich Handelspartner vor den Risiken einer Insolvenz englischer Unternehmen schützen können.
Im Rahmen der rechtsvergleichenden Überlegungen untersucht der Autor die Frage, inwieweit nach deutschem Recht Gläubiger Treuhänder zwecks Sanierung des insolventen Unternehmens einsetzen können. Hierbei werden unter Hinweis auf das englische Recht vielfach eingebürgerte Auslegungen in Frage gestellt.
Aus dem Inhalt: Englischer Teil: Die Gläubigersicherheiten - Alternative Sanierungsverfahren - Stellung des receivers - Sanierungsprobleme: Arbeitnehmer, Handelspartner - Reorganisationstechnik: hiving down - Reformen - Deutscher Teil: Vertragliche Verwalterverhältnisse.