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«Die Philippinen den Filipinos!»

Die amerikanische Debatte über die Wirtschafts- und Verwaltungspolitik auf den Philippinen, 1898-1906

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Elisabeth Glaser-Schmidt

Der 1898 erfolgte amerikanische Erwerb der Philippinen galt in der amerikanischen Geschichtsschreibung lange als «great aberration». Die USA sahen sich vor die Aufgabe gestellt, ihr Konzept der kolonialen Herrschaft über die Inseln sowohl mit dem antikolonialistisch geprägten amerikanischen Verfassungsverständnis als auch mit den Erfordernissen einer expansionistischen Aussenhandelspolitik zu vereinbaren. Die Durchsetzung der Politik der Offenen Tür in Ostasien und die wirtschaftliche Entwicklung der Philippinen sollten dabei Hand in Hand gehen. Ökonomisch motivierter Antiimperialismus in den USA und die protektionistische Aussenhandelspolitik der Vereinigten Staaten verhinderten eine Harmonisierung dieser Interessen und offenbaren die Widersprüche, denen die amerikanische Politik in Ostasien unterworfen war.
Aus dem Inhalt: Zur Vorgeschichte des amerikanischen Erwerbs der Philippinen - Die amerikanische Debatte um den Erwerb der Philippinen - Die Anfänge der amerikanischen Politik der wirtschaftlichen Entwicklung der Philippinen - Die wirtschaftliche Situation auf den Philippinen bis 1906 - Die Debatte in den USA über die Wirtschaftspolitik auf den Philippinen bis 1906.