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Segmentationstheorien des Arbeitsmarktes und Beschäftigungsniveau

Eine Auseinandersetzung mit der theoretischen und empirischen Relevanz der Entkopplungshypothese

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Ulrich Reineke

Die seit dem Jahre 1974 beobachtbare Koinzidenz schwankender Wachstumsraten der realen Produktion mit anhaltend hoher und relativ konstanter Arbeitslosigkeit hat zur Formulierung einer «schwachen Entkopplungshypothese» geführt, die in ihrem Kern besagt, dass Gütermarktimpulse aufgrund veränderter Funktionsmechanismen des Arbeitsmarktes ohne nennenswerten Abbau der Arbeitslosigkeit verarbeitet werden. Die vorliegende Studie setzt sich kritisch sowohl mit der theoretischen Begründung als auch der empirischen Plausibilität dieser Entkopplungsbehauptung auseinander.
Aus dem Inhalt: Okun's Law - sein Entstehungszusammenhang und seine Relevanz im Rahmen der Entkopplungsdiskussion - Funktion und Bedeutung des Arbeitsmarktes in segmentationstheoretischen Ansätzen - Segmentationstheorien und Beschäftigungsniveau - Empirische Überprüfungsversuche der Entkopplungshypothese.