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Dostojewski und Thomas Mann lesen

Von der Notwendigkeit und Fragwürdigkeit des Deutens

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Dragan Stojanovic

Zitat und Autozitat als Elemente des künstlerischen Verfahrens bei Dostojewski und Thomas Mann geben Anlass, verschiedene Probleme der Interpretation, des Zeitalterverständnisses und dessen künstlerischer Artikulation konkret aufgrund der Textanalyse der jeweiligen Romane zu erörtern und auf eine neue Weise zu deuten. Das Verhältnis zur Tradition (bei Thomas Mann) und die Nihilismusfrage (bei Dostojewski) spielen dabei eine bedeutende Rolle. Als Ergebnis dieser Untersuchungen kristallisieren sich auch gewisse Schlüsse über die allgemeinen hermeneutischen Fragen heraus.
Aus dem Inhalt: Was Montaigne gemeint, wie Pascal es verstanden hat; Dostojewski - Erwachen aus dem Traum vom Ursprung; Anspielungsspiele des paradoxen Klassikers Thomas Mann.