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Wirklichkeitsbezug und metaliterarische Reflexion in der Kurzprosa Donald Barthelmes

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Im Mittelpunkt der Arbeit steht eine textnahe Darstellung der beiden zentralen Bestandteile der Kurzprosa Barthelmes: des Bezugs zur sozialen Wirklichkeit und der verspielt-reflexiven Thematisierung ästhetisch-formaler und anderer Aspekte literarischer Texte. Barthelmes Kurzprosa nimmt eine spannungsreiche Position ein, was sich darin zeigt, dass seine Texte zwischen der amerikanischen Tradition der Auseinandersetzung mit der sozialen Wirklichkeit und den selbstreflexiven Fixierungen der sog. new fiction sowie deren Abwendung von der aussertextlichen Realität angesiedelt sind. Der vorliegenden Arbeit geht es besonders darum, die Verschränkung der Aspekte in den verschiedenen Ausprägungen deutlich zu machen. Neben einer Skizze des literarhistorischen Kontextes werden der Doppelcharakter der Sprache und das Verhältnis der Texte zu Verfahren und Formen wie Ironie, Satire und Parodie diskutiert.
Aus dem Inhalt: Realistische Literatur und «postrealistische» new fiction - Der Doppelcharakter der Sprache - Ironie, Satire und Parodie - Bezüge zur gesellschaftlichen und privaten Wirklichkeit - Metaliterarische Reflexion.