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Annua dies dormitionis

Untersuchungen zum christlichen Jahrgedächtnis der Toten auf dem Hintergrund antiken Brauchtums

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Peter Karpinski

Die Untersuchung behandelt die Frage nach Werden und Bedeutung des frühchristlichen Jahrgedächtnisses der Toten, einschliesslich der Martyrer, im griechischen und lateinischen Sprachbereich bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts. Ihre Beantwortung wird an einem weiteren konkreten Punkt zur Klärung des grundlegenden Problems der Alten Kirche und unseres wissenschaftlichen Urteils über ihre Lebensvollzüge beitragen: Es geht um die Art des Hineinwachsens des Christentums in die antike Welt bzw. - und diese Bewegungsrichtung ist vielleicht noch bedeutsamer - das Herauswachsen der Kirche aus dieser Umwelt, in der sie lebt, um das Gestaltwerden und Sich-Entfalten der Kirche auf der Grundlage, die die heidnisch geprägte Kultur für sie bereithält.
Aus dem Inhalt: U.a. Zur Forschungslage - Das christliche Totenjahrgedächtnis in der ältesten Überlieferung - Die Deutung des frühchristlichen Totenjahrgedächtnisses unter Berücksichtigung seiner weiteren Ausgestaltung.