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Steuerliche Gerechtigkeit und Geschiedenen-Unterhalt

Ein Vorschlag zur Konkretisierung des Inhalts der ethischen Norm im Einkommensteuerrecht und seine Anwendung auf die einkommensteuerlichen Konsequenzen zivilrechtlicher Unterhaltsverpflichtungen infolge der Ehescheidung

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Peter Korallus

Ziel der Untersuchung ist es, die Forderung nach Steuergerechtigkeit zu Konkretisieren und auf die einkommensteuerliche Behandlung der Unterhaltsleistungen an den dauernd getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten anzuwenden. Ausgangspunkt ist die Aufarbeitung und kritische Würdigung der bisherigen Versuche in den Steuerwissenschaften, die Forderung nach Steuergerechtigkeit zu operationalisieren. Anschliessend wird für eine gerechte Einkommensbesteuerung ein eigener Operationalisierungsvorschlag entwickelt, der vom verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz und von einem eng an das geltende Recht angelehnten Einkommensbegriff ausgeht. Die so gewonnene Gerechtigkeitsvorstellung dient zur Beurteilung der einkommensteuerrechtlichen Regelungen des Geschiedenen-Unterhalts.
Schliesslich werden steuerliche Reformvorschläge erarbeitet, die den Erkenntnissen aus der Untersuchung Rechnung tragen.
Aus dem Inhalt: Klärung des zugrundegelegten Verständnisses von Steuergerechtigkeit - Versuch einer am geltenden Einkommensteuerrecht orientierten Operationalisierung der ethischen Norm - Die einkommensteuerlichen Auswirkungen der gegenseitigen Unterhaltspflicht getrennt lebender oder geschiedener Ehegatten im Lichte steuerlicher Gerechtigkeit - Leitlinien für eine Reform.