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Kritik des Gerechtigkeitsprinzips in der marxistisch-sozialistischen Staats- und Rechtstheorie

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Michael von Glahn

Seit Dahrendorf sich Anfang der fünfziger Jahre mit der «Idee des Gerechten im Denken von Karl Marx» auseinandersetzte, liegt nun seit Jahrzehnten zum ersten Mal wieder eine Monographie vor, die das Werk der «Klassiker», aber auch moderne marxistische Literatur auf die Stichhaltigkeit der weit verbreiteten These untersucht, eine nicht näher beschriebene Konzeption der Gerechtigkeit stehe im Zentrum Marxschen Denkens. Der Verfasser vertritt die Ansicht, die Marxsche Geschichtsteleologie sei nicht mit jenem klassischen Gerechtigkeitsverständnis zu vereinbaren, das den Konflikt als eine quasi ontische, zeitlich und räumlich allgegenwärtige Grösse voraussetzt - und er zeigt, wie dies zum repressiven Gerechtigkeitskonzept einer «geschlossenen Gesellschaft» führen konnte.
Aus dem Inhalt: Strukturelemente marxistischer Gerechtigkeitskonzeptionen - Inhaltliche Bestimmung des Marxschen Gerechtigkeitsbegriffes - Der durch die marxistisch-sozialistische Rechtstheorie vollzogene Wandel - Gerechtigkeit, Utopie und die offene Gesellschaft.