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Literarische Kulturkritik als Dekodierung von Macht und Werten am Beispiel ausgewählter Romane von Upton Sinclair, Frank Norris, John Dos Passos und Sinclair Lewis

Ein Beitrag zu Theorie und Methode der Amerikastudien als Kulturwissenschaft

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Franz-Peter Spaunhorst

Die amerikanische Kultur ist umfassend nur mit Hilfe eines kulturtheoretischen Konzeptes zu analysieren, welches sich für empirische wie hermeneutische Disziplinen der Amerikastudien/American Studies eignet. Die vorliegende Untersuchung geht davon aus, dass 1. Kulturen sich durch spezifische Werteraster unterscheiden, welche die Kommunikation prägen, 2. in jeder Kultur Machtverhältnisse herrschen, die sich ebenfalls in Kommunikation ausdrücken. Dementsprechend wird ein Grobmodell von Kultur als gleichzeitig macht- und wertgeprägter Kommunikation entwickelt und mit Hilfe eines daraus abgeleiteten Verfahrens gezeigt, dass literarische Texte als kritische, Macht und Werte dekodierende Analyse kultureller Epochen gelesen werden können.
Aus dem Inhalt: Ziel, Entstehungsbedingungen und Probleme der American Studies - Entwicklung eines Grobmodelles von Kultur als wertdeterminierter Kommunikation - Literatur als Kulturkritik - Anwendungsteil.