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Der finanzierte Abzahlungskauf im deutschen und französischen Recht

Zwei Wege, durch Verknüpfung von Kaufvertrag und Darlehensvertrag den Verbraucher zu schützen

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Winfried F. Schmitz

Der Einwendungsdurchgriff beim finanzierten Abzahlungskauf gilt als rechtsdogmatisch schwierig und teilweise nicht befriedigend gelöst. Ein Ergebnis der umfassenden Analyse der neueren deutschen Rechtsprechung zum Verhältnis von Kaufvertrag und Darlehensvertrag ist die systematische Darlegung der tatbestandlichen Voraussetzungen des Einwendungsdurchgriffs.
Dem deutschen Recht werden die entsprechenden neueren französischen Regelungen zum Konsumentenkredit gegenübergestellt.
In einem rechtsvergleichenden Teil werden die jeweiligen Stärken und Schwächen der beiden nationalen Rechtsordnungen dargelegt. Dies dürfte insbesondere für künftige Reformbestrebungen auf der Ebene des deutschen Rechts und der des europäischen Rechts von Interesse sein.
Aus dem Inhalt: Analyse des Einwendungsdurchgriffs, Charakteristika und Typenmerkmale der deutschen Lösung - Zum französischen Recht: Wirtschaftliche Entwicklung des finanzierten Abzahlungskaufs, rechtliche Konstruktion der Verknüpfung von Kaufvertrag und Darlehensvertrag - Rechtsvergleichende Betrachtung und Bewertung.