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Drama als Interaktion

Fallanalysen des modernen britischen Dramas im Horizont ihrer Vergleichbarkeit mit der Interaktion der Lebenswelt

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Birgit Weskamp

Ausgehend von der Vergleichbarkeit lebensweltlicher und dramatischer Interaktionen lässt sich die Funktion dieser Bedingung von Sinnkonstitution in der Moderne nachverfolgen. Die Ausdifferenzierung von Interaktion auf den Nahbereich führt im Drama zu einem Schrumpfungsprozess, indem dramatische Interaktion die Fähigkeit zum generalisierenden Verweis verliert. Dramatische Sinnbildung heute ist geprägt durch eine zunehmende Selbstreferentialität, die den Rezipienten in einen Sog paranoider Bedeutungssuche zieht.
Aus dem Inhalt: U.a. Interaktion in der heutigen Welt - Die Unzulänglichkeit der Dramentheorie - Samuel Beckett: 1955 Die Theaterwende.