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Die tödliche Wunde

Über die Untrennbarkeit von Tod und Eros im Werk von Klaus Mann

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Susanne Wolfram

Die Auseinandersetzung mit Tod und Eros bestimmt das Gesamtwerk Klaus Manns. Ausgehend von dieser Paarung leiten sich Gegensatz-Paare ab, die sich motivisch durch seine Arbeiten verfolgen lassen. In Zusammenhang mit der autobiographischen Schreibweise Klaus Manns sind Rückschlüsse auf die Person des Autors und die Beeinflussung der Darstellung von Tod und Eros im Werk durch die Homosexualität Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Es wird gezeigt, dass die Untrennbarkeit von Tod und Eros ursächlich geprägt ist von der Homosexualität Klaus Manns - der tödlichen Wunde.
Aus dem Inhalt: Das zentrale Thema im Werk Klaus Manns ist seine Auseinandersetzung mit Tod und Eros - Zuerst als strikt gegensätzlich begriffen, verschmelzen Tod und Eros für ihn sehr bald schon zu einer untrennbaren Einheit. Und zwar ist es der homosexuelle Eros, der zum tödlichen Prinzip wird.