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Religiöse Symbolik jugendlicher Identität

Zur Synthese pietistischer Frömmigkeit und empirischer Entwicklungspsychologie in der evangelischen Jugendarbeit

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Wolfgang Bromme

Ob die Bibel Mittelpunkt kirchlicher Jugendarbeit sein muss oder nicht, ist eine umstrittene Frage, deren Beantwortung den verschiedenen Trägern dieser Jugendarbeit zur Abgrenzung untereinander dient. Dabei gerät die für die religionspädagogische Wirkung der Jugendarbeit viel entscheidendere Frage in den Hintergrund, welche Funktion die Bibel für die Identitätskrise Jugendlicher einnimmt. Hier setzt der Verfasser an und zeigt, u.a. an den Interviewaussagen Jugendlicher, dass die pietistische Intention der Jugendfrömmigkeit nur dort erfüllt werden kann, wo die Symbole der Bibel Jugendlichen als Kommunikationsmittel für die Verständigung über ihre konkrete Lebenswirklichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Aus dem Inhalt: U.a. Jugendarbeit in pietistischer Tradition - Empirische Untersuchung zum Glaubensverständnis Jugendlicher - Eriksons Identitätsbegriff - Tillichs Symbolbegriff - Symbolorientierte evangelische Jugendarbeit.