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Vertragstypologie und Gesetzesleitbilder im modernen Dienstleistungsrecht

Probleme der Rechtsfolgenbestimmung am Beispiel von Partnerschaftsserviceverträgen

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Stefan Sigulla

170 grösstenteils unveröffentlichte Urteile von Amts-, Land- und Oberlandesgerichten zu einem einzigen Partnerschaftsservicevertrag zeigen eine Vielzahl unterschiedlicher Ansichten zu zivilrechtlichen Grundsatzfragen auf. Anhand einer kritischen Bewertung der Meinungen präzisiert die Untersuchung die Methode der Rechtsfolgenbestimmung für Formularverträge, insbesondere im Bereich von Dienst- und Werkverträgen. Hierbei wird festgestellt, dass bei «projektbezogenen Dienstunternehmerverträgen» Interessenkonflikte auftreten, deren Lösung gerade nicht davon abhängt, ob der konkrete Vertrag als reiner Dienst- oder Werkvertrag behandelt wird.
Aus dem Inhalt: Selbstqualifizierung durch Vertragsparteien - Abgrenzungs- und Rechtsfolgenprobleme im Grenzbereich von Dienst- und Werkvertrag - Vertragszwangstypisierung und Gestaltungsfreiheit bei Formularverträgen.