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Schöpfung bei Deuterojesaja und in der Priesterschrift

Eine vergleichende Untersuchung zu Inhalt und Funktion schöpfungstheologischer Aussagen in exilisch-nachexilischer Zeit

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Christian Streibert and Matthias Augustin

Ausgehend von der Analyse schöpfungstheologischer Aussagen in zwei etwa zeitgleichen Literaturdokumenten Israels, der Botschaft des Deuterojesaja (Jes. 40-55) und des Grundbestandes der Priesterschrift (Pg), fragt die vorliegende Untersuchung nach dem Stellenwert der Schöpfungstheologie in der Zeit des Exils. Bei beiden bildet die anfängliche Erschaffung der Welt die Basis, aber nicht die Grenze göttlichen Schöpfungshandelns. Ist für Deuterojesaja die Schöpfermacht Jahwes Gewähr für seine zukünftigen Heilstaten, so weist die Priesterschrift auf die ungebrochene Gültigkeit der einst erstellten Schöpfungsordnung hin, die auch Israel Leben garantiert.
Aus dem Inhalt: Schöpfungsaussagen in den Gattungen Deuterojesajas - Der priesterschriftliche Schöpfungsbericht - Die Aufnahme des Schöpfungssegens in der Ur- und Vätergeschichte der Priesterschrift - Jahwe, der Schöpfer und Gott Israels.