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Die Entwicklung von Gedächtnis- und Metagedächtnisleistungen in Abhängigkeit von bereichsspezifischen Vorkenntnissen

Mit einem Vorwort von Franz E. Weinert

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Joachim Körkel

Die sich mit dem Alter verändernden Verstehens-, Gedächtnis- und Metagedächtnisleistungen im Bereich der Textverarbeitung sind zentraler Forschungsgegenstand der heutigen Entwicklungspsychologie. Der alterskorrelierte Entwicklungsverlauf in diesen Bereichen wird in den letzten Jahren vermehrt hinterfragt und dabei u.a. auf die vielfachen Einflüsse bereichsspezifischer Vorkenntnisse hingewiesen. In dieser Arbeit wird an thematisch eng umschriebenen (Fussball-)Texten unterschiedlicher Schwierigkeit bei Dritt-, Fünft- und Siebtklässlern untersucht, ob sich der typische Leistungsanstieg mit dem Alter auch nach Berücksichtigung inhaltsbezogenen Vorwissens nachweisen lässt. Schliesslich wird kausalanalytisch geprüft, welcher Prognosegehalt dem chronologischen Alter, bereichsspezifischer Expertise, metakognitivem Wissen, sprachlicher Intelligenz und nichtsprachlichen kognitiven Kompetenzen für Gedächtnisleistungen zukommt.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Entwicklung textbezogener Verstehens-, Behaltens- und Metagedächtnisleistungen - Die Bedeutung von Vorkenntnissen für Verstehen, Behalten und Metagedächtnis - Konstruktbezogene Vorhersage von Gedächtnisleistungen (Strukturgleichungsansatz).