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Das schweizerische Landerziehungsheim zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Eine Erziehungs- und Bildungsinstitution zwischen Nachahmung und Eigenständigkeit

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Die vorliegende Arbeit schliesst eine Lücke in der erst unvollständig aufgearbeiteten Geschichte der Pädagogik in der Schweiz. Wenn heute von Landerziehungsheimen die Rede ist, beschränken sich die Texte auf die Darstellung der deutschen, englischen und französischen Institutionen.
Ein als für die Geschichte der Pädagogik in der Schweiz besonders aufschlussreich beurteilter Blickwinkel steht am Ausgangspunkt: Inwiefern ist die Erziehungs- und Bildungsstätte «Schweizer Landerziehungsheim» zwischen Nachahmung des Lietzschen Landerziehungsheims oder eigenständiger Existenz zu betrachten. Folgende Fragen liegen der Untersuchung zugrunde: Welche Landerziehungsheime werden zwischen 1898 und 1910 in der Schweiz gegründet? Wie präsentieren sich die pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Konzepte der Landerziehungsheime? Worauf beruht - falls vorhanden - die Eigenständigkeit der Schweizer Landerziehungsheime?
Aus dem Inhalt: Die Idee der «Pädagogischen Insel» im 20. Jahrhundert - Die reformpädagogische Bewegung und die Gründung der Landerziehungsheime in der Schweiz - Die Gründungen zwischen 1898 und 1910 - Vergleichender Teil - Die Rezeptionsgeschichte der Literatur zu den Schweizer Landerziehungsheimen - Zusammenfassung und Schluss.