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Die Entwicklung des England- und Amerikabildes in den 'sozialistischen' Staaten unter besonderer Berücksichtigung der Englischlehrwerke der SBZ/DDR

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Horst Espich

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Vermittlung von Landeskunde im neusprachlichen Unterricht der DDR dem von ihr selbst propagierten 'neuen Weg' folgt, oder ob sich landeskundliche Vermittlungskonzepte an dem in der Geschichte des deutschen Fremdsprachenunterrichts vor 1945 häufig anzutreffendem (nationalistisch besetzten) Muster der Selbstbespiegelung und Selbstüberhöhung orientieren, wobei die von der Politik vereinnahmte Landeskunde zu einem Vehikel der Staatsdoktrin verkümmert.
Neben Englischlehrwerken der SBZ/DDR von 1946-1976 wurden themenrelevante Publikationen wie Parteitagsbeschlüsse der SED, Lehrpläne, Direktiven, Fachzeitschriftenbeiträge, Methodiken, Handreichungen für den Lehrer und andere fachspezifische Materialien in die Untersuchung mit einbezogen.
Aus dem Inhalt: Die historische Entwicklung der Landeskunde im deutschen neusprachlichen Unterricht von den Anfängen bis zur Gabelung 1945 sowie die weitere Entwicklung in der SBZ/DDR unter Einbeziehung der Situation dieses Bereiches in anderen Ostblock-Staaten.