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Ludwig Tieck - Studien zur Geselligkeitsproblematik

Die soziologisch-pädagogische Kategorie der Geselligkeit als einheitsstiftender Faktor in Werk und Leben des Dichters

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Für das Werk Ludwig Tiecks stellt sich die Frage nach der Kontinuität. Zerfällt das Werk, wie es in der Tieck-Forschung wiederholt konstatiert wurde, in zwei unzusammenhängende Blöcke, das romantische Frühwerk und das realistische Spätwerk, oder lässt sich nicht zwischen beiden Schaffensperioden ein spezifischer Konnex im Hinblick auf die kontinuierliche Entwicklung einer zentralen Thematik erkennen? In diesem Sinne zeigt die Arbeit unter der Perspektive der soziologischen Kategorie der Geselligkeit eine durchgängige Entwicklungslinie vom Frühwerk bis zum Spätwerk auf, die einer Bruchtheorie widerspricht.
Aus dem Inhalt: U.a. Extremer Individualismus und Gesellschaftskritik im Frühwerk - Praktische Entfaltung und theoretische Formulierung eines Konzepts freier Geselligkeit im Phantasus und in den Novellen.