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Sartre und Italien / Sartre und Spanien

Intellektuelle Entdeckungsreisen und Spiegelungen

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Walter Lesch

Sartre hat in den 30er Jahren Spanien und Italien bereist und seitdem die Entwicklung dieser Länder mit Interesse und Leidenschaft kommentiert. Anfang der 50er Jahre entstanden Entwürfe zu einem umfangreichen Buch über Italien, «La Reine Albemarle ou le dernier touriste», das nur fragmentarisch erhalten ist. Anhand von einigen bisher in der Forschung wenig beachteten Texten wird in der vorliegenden Untersuchung, die sich auch als einführende Entdeckungsreise in die Labyrinthe der «écriture sartrienne» eignet, Sartres Entwicklung vom anonymen Touristen zur internationalen Symbolfigur des Intellektuellen nachgezeichnet, wobei sich unkonventionelle Seitenwege zu den bekannteren Hauptwerken und zum jeweiligen kulturellen Kontext der Sartre-Rezeption in Italien und Spanien eröffnen.
Aus dem Inhalt: «Jean-sans-terre» auf Reisen - Italien (Mythos eines Reiselandes; Neapel; Venedig; Rom; Tintoretto) - Spanien (romantisches Spanienklischee; Bürgerkrieg; Variationen über «Guernica») - Literatur und Politik.