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Achim von Arnims poetische Selbstbesinnung

Studien über Subjektivitätskritik, poetologische Programmatik und existentielle Selbstauslegung im Erzählwerk

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Peter Staengle

Achim von Arnims dichterisches Schaffen siedelt in der postrevolutionären Kulturkrise zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Gegenwartsdiagnose und konstruktive Zeitkritik durchdringen sich in ihm vor dem Hintergrund einer poetisch formulierten Selbstorientierung, die am Leitfaden des erzählerischen Werks als das Muster von Arnims «innerer Biographie» entfaltet wird. Die Auseinandersetzung mit der romantischen Version des Subjektivitätsproblems bildet das Zentrum dieser Selbstreflexion. Sie artikuliert sich, wie die Untersuchung von Arnims ambivalentem Natur- und Geschichtsverständnis zeigt, nicht allein in einer wesentlich ethisch geprägten Auffassung von Dichtungsgehalt und Künstlerrolle, sondern vor allem in der formalen Präsentation der einzelnen Texte selbst.
Aus dem Inhalt: U.a. Romantische Subjektivität - Dichtungsprogrammatische Elemente - Metamorphosen der Selbstverfehlung - Ästhetische Kompensation - Die offene Erzählform - Arnims Verfremdungsverfahren.