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Oskar Maria Graf. Rebellisches Exil - Utopische Provinz

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Gerhard Mersmann

Die Expansion der städtischen Kultur zerstört die Lebensstrukturen des bayrischen Dorfes. Der Landmensch Graf flieht in die Grossstadt München, seine literarischen Themen werden durch den 1. Weltkrieg, die Münchner Räterepublik und die desaströse Entwicklung der Weimarer Republik geprägt. Im New Yorker Exil analysiert Graf die katastrophalen Resultate der Moderne in dem Essay «Der Moralist als Wurzel der Diktatur». In den gleichen Jahren entsteht eine soziale Utopie...
Aus dem Inhalt: Das Dorf als naturaler Mikrokosmos - Genealogie eines Rebellen - Die Grossstadt als Ort des Exils und der Rebellion - Das Erbe des 'Bolschewismus' - Roman eines kosmopolitischen Friedens.