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Mystik und Erotik in Christian Morgensterns «Galgenliedern»

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Ioana Craciun-Fischer

Morgensterns non-ritualisierte Suche nach Gott und die emblematisch-lyrische Sprache, die dieser Suche Ausdruck verleiht, die kritisch-polemische Haltung des Dichters allem Tradierten gegenüber, seine Auffassung von der Erotik als Modalität des Sakralen, seine «Gynäkophobie» dem manifesten Weiblichen gegenüber, sein Bedürfnis, in einem «Anti-Raum» der Freiheit zu leben, schliesslich Morgensterns «Futurophobie», all diese auf den ersten Blick heterogenen Charakteristika der Galgendichtung stellen das Produkt ein und derselben spezifisch strukturierten Matrix dar: der anthropozentrisch orientierten künstlerischen Imagination des Lyrikers.
Aus dem Inhalt: Prolegomena zu einer Psychologie und Typologie der künstlerischen Imagination - Die Mystik der Galgenlieder - Die Erotik der Galgenlieder - Raum und Zeit in den Galgenliedern - Morgensterns künstlerische Imagination als psychisches Phänomen.