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Heinrich Heines Malerei-, Literatur- und Musikkritiken

Die Verbindung von Kunstreflexion und politischer Reflexion

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Momath Thiam

Heinrich Heines Stellungnahme zum Verhältnis zwischen Kunst und Politik ist oft ein Streitobjekt in der Heine-Forschung gewesen. Dabei hat man ihm oft «divergierende» Äusserungen unterstellt. Die Arbeit unternimmt den Versuch, anhand der drei Kunstbereiche Malerei, Literatur und Musik, zu zeigen, dass Heine, trotz «divergierender» Aussagen, eine Versöhnung zwischen Kunst und Politik, d.h. die Politisierung ästhetischer Erfahrung anvisiert hat, und zwar auf egalitärer Basis. Die Analyse dieser Position mündet in eine Darstellung seines Begriffs der «Autonomie der Kunst», der das zentrale Thema vorliegender Untersuchung repräsentiert.
Aus dem Inhalt: Die Versöhnung von Kunst und Politik - Die Rezeption des Pariser «Salon» von 1831 - Ideologiekritische Herausarbeitung des Heineschen Romantikbegriffs - Die Verschränkung von Musik und Politik, dargestellt an der italienischen Musik des 19. Jahrhunderts - Die Parallelisierung Deutschland/Frankreich als Politikum.