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Eduard Gans und das Völkerrecht

Die Vorlesung zum Positiven Völkerrecht

von Jana Kieselstein (Autor:in)
Dissertation XLIV, 157 Seiten

Zusammenfassung

Eduard Gans (1797-1839) gehörte in den Zeiten des Vormärz zu den führenden Hegelschülern an der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin und galt gar als der große Widersacher von Karl Friedrich von Savigny und der römischen Rechtsschule. Neben seiner wohl berühmtesten Vorlesung «Naturrecht und Universalrechtsgeschichte» hielt er seit dem Sommersemester 1834 ein Kolleg zum Positiven Völkerrecht. Die Arbeit vereint zwei Vorlesungsmitschriften zum Positiven Völkerrecht in einer Edition, um so den Vortrag Gans’ möglichst vollständig rekonstruieren zu können. Der Leser erhält einen Überblick über die Völkerrechtsfragen jener Zeit. Gleichzeitig vermittelt die Edition Gans’ umfassende Geschichtskenntnis, die in dieser Vorlesung anhand der verschiedensten Beispiele zum Tragen kommt. Im Rahmen ihrer Einführung setzt sich die Autorin mit dem Schaffen Eduard Gans’ und seinem Völkerrechtsverständnis im Vergleich zu Hegel auseinander.

Details

Seiten
XLIV, 157
ISBN (eBook)
9783653019353
ISBN (Buch)
9783631582282
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2012 (August)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. XLIV, 157 S.

Biographische Angaben

Jana Kieselstein (Autor:in)

Die Autorin: Jana Kieselstein wurde 1977 in Chemnitz geboren. Sie studierte von 1996 bis 2001 Rechtswissenschaften an der Technischen Universität Dresden und absolvierte von 2001 bis 2004 ihr Referendariat in Gießen, Speyer und Berlin. Im Anschluss war sie wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Zivilprozessrecht, Bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie der Universität Passau. Seit Ende 2007 befindet sich die Autorin in einer Ausbildung zur wissenschaftlichen Bibliothekarin an der Universitätsbibliothek Augsburg.

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Titel: Eduard Gans und das Völkerrecht