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Roman Tischer, Abwesende Hirten: Personengeschichtliche Studien zu kreuzfahrenden und pilgernden Geistlichen aus dem Reich (11.–12. Jahrhundert). Mittelalter-Forschungen, 72. Ostfildern: Jan Thorbecke, 2025, 431 S.

von Bea Lundt (Autor:in)
3 Seiten
Open Access
Journal: Mediaevistik Band 39 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2026 pp. 494 - 496

Zusammenfassung

Die Erzähltradition von den Sieben weisen Meistern gehört zu den meistverbreiteten Stoffen der Weltliteratur. Bearbeitungen und Übersetzungen der Geschichte in Vers und Prosa finden sich in zahlreichen Sprachen und Dialekten. Die Handlung der Geschichte aus einer Rahmenhandlung und eingefügten Exempeln ist zwar klar strukturiert und übersichtlich, aber doch komplex genug, um in der Fachliteratur Unsicherheiten darüber zu befördern, welche Textzeugen als zugehörig betrachtet werden können, am Anfang standen und welche Wege die Überlieferung nahm. Seit dem altindischen Pancatantra, das oft als Ursprung genannt wird, existieren zahlreiche Belege für ähnliche Erzählungen oder die Übernahme von Teilen bzw. Einzelexempeln aus der Gesamtversion. Dabei wurden Handlungselemente veränderten Deutungsbedürfnissen und Rezeptionsgewohnheiten des Lesepublikums in den unterschiedlichen Milieus angepasst. Bekannt sind Varianten in syrischer, griechischer, persischer und arabischer Sprache.

Details

Seiten
3
DOI
10.3726/med.2026.01.144
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Bea Lundt (Autor:in)

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Titel: Roman Tischer, Abwesende Hirten: Personengeschichtliche Studien zu kreuzfahrenden und pilgernden Geistlichen aus dem Reich (11.–12. Jahrhundert). Mittelalter-Forschungen, 72. Ostfildern: Jan Thorbecke, 2025, 431 S.